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Der böotische Helm war im 4. und 3. Jahrhundert v. Chr. ein verbreiteter Helmtyp. Er wurde vor allem von der Griechenland griechischen und Makedonischen Reiterei verwendet.

BeschreibungBearbeiten

Xenophon empfiehlt den böotischen Helm wegen der guten Rundumsicht ausdrücklich als Kavallerieausrüstung. Der Helm wurde seltener von der Infanterie genutzt, hier vor allem im namensgebenden Böotien mit Theben. [[Image:IndoGreekInfantry.jpg|thumb|171px|Indo-Griechischer Offizier mit Böotischem Helm (auf einer Münze Menander II Menanders des Zweiten), circa 90 v. Chr. Dieser bronzene Helmtypus erinnert an einen Hut mit gefalteter Krempe. Bemalte, gravierte und mit Roßschweifen versehene Exemplare sind von hellenistischen Bildquellen überliefert. Bekannte Darstellungen finden sich auf dem Alexandersarkophag und auf Münzen. Eine späte Darstellung findet sich auf einer Münze des letzten gräko-baktrischen Königs Hermaios.

LiteraturBearbeiten

  • Thomas Schäfer: Andres Agathoi. Studien zum Realitätsgehalt der Bewaffnung attischer Krieger auf Denkmälern klassischer Zeit. Tuduv-Verlagsgesellschaft, München 1997, ISBN 978-3-88073-554-5 (zugl. Habilitationsschrift, Universität Frankfurt/M. 1997).
  • Martin Schäfer: Zwischen Adelsethos und Demokratie. Archäologische Quellen zu den Hippeis im archaischen und klassischen Athen. Tuduv-Verlagsgesellschaft, München 2002, ISBN 978-3-88073-584-2 (zugl. Dissertation, Universität München 1999).



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