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Die Oxybeles (Mehrzahl: Oxybelai) war eine griechische Belagerungswaffe. Das Wort kommt aus dem Griechischen und bedeutet scharfes Geschoss (ὀξὺς, oxys = scharf und βέλος, belos = Geschoss)

Beschreibung und Verwendung Bearbeiten

Die Oxybeles bestand aus einem Kompositbogen, der auf einer Holzkonstruktion montiert war. Sie war also, anders als die Balliste kein Torsionsgeschütz. Als Geschosse dienten Pfeile, die nur einen Schaft hatten und eine dreikantige Spitze besaßen. Vom Aufbau war sie vergleichbar mit der tragbaren Gastraphetes. Aufgezogen wurde sie mit Hilfe einer Seilwinde.

Geschichte Bearbeiten

Die Oxybeles entstand um 375 v. Chr., ihre Blütezeit war während den Feldzügen Alexanders des Großen. Sie zeichnete sich vor allem durch ihre Präzision aus, die sowohl bei Belagerungen als auch bei Feldschlachten fatal war. Vom Schlachtfeld verschwand diese Waffe mit dem Aufkommen der römischen Scorpione (also um 200 bis 100 v. Chr.), die wesentlich leichter waren und eine größere Reichweite besaßen.

Siehe auch Bearbeiten

Literatur Bearbeiten

  • Peter Connolly: Die Griechischen Armeen. Tesslofverlag, Hamburg 1981, ISBN 3-7886-0181-7, Kap. Belagerungsgeräte.
  • Holger Richter: Die Hornbogenarmbrust. Geschichte und Technik. Angelika Hörnig, Ludwigshafen 2006, ISBN 3-938921-02-1.
  • Jeff Kinard: Artillery. An illustrated history of its impact. ABC-CLIO, Santa Barbara CA 2007, ISBN 978-1-85109-556-8, S. 3–5, online.


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